Psychotherapeutische Schmerzbewältigung

Man muss vorher gehen lernen bevor man laufen kann…

Mittels psychologischer Schmerzbehandlung werden Patienten mit chronischen Schmerzen in ihrer Lebensführung und Alltagsbewältigung unterstützt. Durch Ihre aktive Bereitschaft und Mitarbeit, kann dies in kleineren Schritten und einem liebevolleren Umgang mit sich selbst maßgeblich zu einer langfristigen Steigerung ihrer Lebensqualität beitragen.

Am Häufigsten treten folgende Beschwerden auf:

  • Rückenschmerz
  • Spannungskopfschmerz
  • Migräne
  • Somatoforme Schmerzstörung
  • Postoperative Schmerzen
  • Fibromyalgie
  • rheumatische Beschwerden
  • neuropathische Schmerzen

Chronischer Schmerz nimmt einen ganz zentralen Stellenwert im Leben der Betroffenen ein. Hilflosigkeitsgefühle, Depression, Angstgefühle und sozialer Rückzug sind nur ein paar Beispiele der belastenden und einschränkenden Folgen. Betroffene fühlen sich meist unverstanden, nicht ernst genommen und werden oft fälschlicherweise als Simulanten hingestellt.

Mögliche Themen bei denen ich Sie gerne unterstütze, sind beispielsweise…

SCHMERZ und..

  • Berufstätigkeit
  • Partnerschaft/Familie/Umfeld
  • Sexualität
  • Schlafprobleme
  • Selbstfürsorge
  • Umgang mit Rückschlägen
  • etc.

Durch verschiedenste Ansätze in der Schmerzpsychotherapie unterstütze ich Sie dabei, den Umgang mit ihren Schmerzen zu erleichtern. Zum Beispiel wieder mehr Kontrolle über die Schmerzen zurückzugewinnen, sowie die erlebte Schmerzintensität reduzieren und beeinflussen zu lernen:

  • Wahrnehmung des Schmerzes und der Reaktion auf Schmerz
  • Bewusstmachung der mit dem Schmerz in Verbindung stehenden Emotionen
  • damit einhergehende dysfunktionale Gedanken
  • aufrechterhaltende Faktoren erkennen
  • Selbstfürsorge
  • Akzeptanz und Achtsamkeit
  • Entspannungstraining und Aufmerksamkeitslenkung

Auch äußere Umstände wie Stress oder andere (soziale) Belastungen können dazu führen, dass die Intensität des Schmerzes davon beeinflusst wird. Auch bei körperlichen Ursachen können diese Faktoren eine große Rolle spielen.

Ziele:
  • Änderung der Lebensweise
  • Reduzierung der subjektiven Beeinträchtigung
  • Verbesserung der Lebensqualität- das Leben wieder mit mehr Genuss und Freude gestalten lernen
  • Schmerzbewältigungsstrategien- aktiv Beeinflussungsmöglichkeiten über seinen Schmerz erarbeiten
  • Stress- und Konfliktbewältigung
  • Dysfunktionale Gedanken erkennen und kontrollieren lernen
  • Leben trotz Schmerzen lernen aktiv zu gestalten!

Nicht die Dinge an sich beunruhigen den Menschen, sondern seine Sicht der Dinge.

– Epiktet, röm. Philosoph

Multimodale Schmerztherapie

Die Schmerzverarbeitung ist ein komplexer Vorgang, an dem sowohl körperliche, aber gleichzeitig auch psychische (zb. Gedanken und Emotionen) und soziale Prozesse beteiligt sind, die ebenfalls einen Einfluss auf die Schmerzintensität ausüben. 

Aus diesem Grund wird von der Internationalen Schmerzgesellschaft (IASP) empfohlen, bei der Behandlung von Menschen mit chronischen Schmerzen multimodale/multidisziplinär (Zusammenarbeit von verschiedenen Fachrichtungen) vorzugehen und dabei sowohl die körperlichen, als auch die psychosozialen Faktoren mitzuberücksichtigen. Wie man heute auch durch eine Vielzahl von Studien weiß, sind multimodale Behandlungen (zB.: Psychotherapeut, Arzt, Physiotherapeut, etc.) weit erfolgreicher als Behandlungen, die nur von einzelnen Berufsgruppen durchgeführt werden. 

Ich würde mich freuen Sie auf dem Weg in ein aktives, genussvolleres Leben begleiten zu dürfen!

– Mag. Petra Hulka